BLEPHAROPLASTIK bezeichnet die Korrektur von Lidern.
Wir unterscheiden die obere und untere Blepharoplastik. Die beiden haben die ähnliche Anatomie, ähnliche Pathologie und verschiedene Entstehungsmechanismen. Bei den beiden gint es entweder das Mehr, oder die Schlaffheit, oder die Absenkungen von Haut, Muskeln oder inneren Fettkisschen. Unter den Chirurgen dauern bis heute die Debatten, was für ein und wieviel Gewebe überhaupt entfernt werden soll. Heute, wenn das Mechanismus der Alterung gut bekannt ist, mag die Mehrheit von Chirurgen der Meinung, dass richtig ist, je mehr wie möglich Gewebe zu bewahren und dass nach der Korrektur von Entstehungsmechanismen (Gewebestraffung und/oder Rückstellung der Fettkisschen in die Innerheit) nur dann berechtigt ist, sichtbares Gewebemehr zu entfernen!
Obere Blepharoplastik – wenn wir uns dafür entscheiden, dann auch den Stirn in Betracht nehmen! Wieviel Absenkungen des Stirngewebes gehört dem Gewebemehr des Oberlids? Falls die Antwort positiv ist, müssen die beiden Strukturen d.h. Stirn und Lider korrigiert werden. Wenn wir nur Liderkorrektur durchführen, sollte nur das offensichtliche Gewebemehr entfernt werden. Hier soll man erwähnen, wie wichtig es für das gesamte Verjüngung ist, ein zeitweiliges Lift (Augenbrauenstraffung) durchzuführen, was nur wenige Chirurge bewusst sind!
Untere Blepharoplastik – wenn wir die Korrektur des Unterlids machen, müssen wir Absenkungen des Gesichts beachten und das zuerst korrigieren! Dann wird es klar zeigen, was und wieviel Gewebe des Unterlids entfernt werden sollte. Das wussten wir in der Vergangenheit nicht oder nahmen in Betracht nicht im ausreichenden Maße, was zu zusätzlichen großen Komplikationen führte! Allerdings sind Mäßigkeit und großer Acht nötig.
NACH DEM EINGRIFF
Falls wir alle oben genannten Warnungen, dann ist die Besserung unproblematisch und schnell. Kleinere Verfärbungen und Schmerzen sind reell und verschwinden in ein paar Tagen. Keine Hospitalisierung oder Kranktage sind nötig.
Nehmen wir die oben genannten Warnungen nicht in Betracht, dann sind ernsthafte Komplikationen. Verpflichtungen jedes Chirurgen sind auf erster Stelle, Patienten vor allen Möglichkeiten und eventuellen Problemen zu warnen. Das ist der einzige richtige Weg.
NOTIZ ÜBER DEN EINGRIFF
Ob der Patient/ die Patientin und spezifische Risiken zu dem Eingriff angemessen sind, können wir nur bei der Untersuchung bewerten.
Jeder chirurgischer Eingriff stellt einen besonderen Risik dar. Kleinere Komplikationen, die auf das Ergebnis nicht Einfluss haben, sind möglich. Größere Komplikationen sind selten.
