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KORREKTUR DER SEGELOHREN – OTOPLASTIK

Unter vielen Anomalien, die auf dem Kopf oder Hals auftreten können, sind die Segelohren am häufigsten. Die meisten zwei Ursachen dafür sind: Unproportionell geformte (tiefe) Ohrmuscheln (concha) und unentwickelte Anthelix (Bogenwulst, parallel mit dem Rand). Die Korrektur der Segelohren nennen wir Otoplastik oder Otopexie. Das Ziel der Otoplastik ist, die Winkel zwischen dem Ohr und Kopf auf 25-30 Grad verringern. Es gibt viele Methoden (Operationen), um das Problem zu lösen. Wir können sie grob in Methoden unterteilen, die den Knorpel formen (schneiden, einschneiden, schleifen) und die anderen, die das vermeiden.

An unserer Klinik führen wir alle Otoplastikmethoden mit der lokalen Anästhesie  und Sedierung durch. Meistens entschließen wir uns für Kombination von mehreren Methoden und vermeiden das Knorpelausschneiden. Unser Ziel ist, die verwendete Methode einfacher und effektiver zu machen.

FÜR WEN IST DIE METHODE GEEIGNET

In dem fünften oder sechsten Lebensjahr ist die Ohrentwicklung beendet und da können wir Otoplastik durchführen. Zwischen dem 5. und 10. Lebensjahr operieren wir das Kind unter der allgemeine Anästhesie. Einige halten, das Kind soll operiert werden, während es noch nicht der emotionalen Schaden wie des Auslachens bewusst ist. Die anderen sind der Meinung, dass auf den Eingriff gewartet wird, bis das Kind der Anomalie bewusst wird und so eine positive Motivation nach dem Eingriff zeigt.

ABHEILZEIT Nach dem Eingriff wird das Ohr und der Kopf umgebunden für einen Tag. Dann ist auch die erste Untersuchung. Die nächsten drei Wochen  empfehlen wir, einen Tenniskopfband nachts zu tragen. 4-5 Tage lang sollten die Sportaktivitäten vermieden werden. Ein paar Tage nach dem Eingriff sind Verfärbungen oder mäßige starke Schmerzen möglich. Infektionen oder übermäßige Narben sind sehr selten.

NOTIZ ÜBER DEN EINGRIFF

Ob der Patient/ die Patientin und spezifische Risiken zu dem Eingriff angemessen sind, können wir nur bei der Untersuchung bewerten.

Jeder chirurgischer Eingriff stellt einen besonderen Risik dar. Kleinere Komplikationen, die auf das